Uracher Altar

 

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Der Uracher Altar von Sieger Köder

Links: Die Seitentafeln mit „Josefs Traum“ stellen eine Verbindung zum Namen der Kirche St. Josef her. Die Geschichte Josefs im Alten Testament (Gen 37-50). In seinem Traum neigen sich die Garben der Brüder vor seiner Garbe. Traumvision und Gottvertrauen finden zueinander und Josef, in dem sich beides vereint, wird zum Retter Israels aus einer Hungersnot.

Mitte: Das neue Jerusalem
Der Prophet Jesaja, links im Bild, überschaut die Geschichte Gottes mit den Menschen vor allem aus der Perspektive des Alten Testaments. Unten im Bild werden die Lanzen zu Winzermessern geschmiedet. Johannes, rechts im Bild, der Visionär des himmlischen Jerusalem, ist der große Seher des Neuen Testaments.
Da sind viele Völker und Nationen, zeichenhaft mit den Jakobspilgern unterwegs. Adam und Eva, sie werden begleitet von Künstlern wie Louis Armstrong mit dem Spiritual Song: „When the saints go marchin’ in“, und einer schwarzen Mutter mit ihrem Kind, der häufig existentielle Menschenrechte verweigert wird.

Rechts: Josef, der Bräutigam Marias, erfährt im Traum, „dass er Maria als seine Frau zu sich nehmen soll, „denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“ (Mt 1,20)

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